Der Osterhase und viele Familien mit Kindern zu Besuch in der Olgahöhle

Nach der Premiere im letzten Jahr hat der Osterhase 2016 zum zweiten Mal die Olgahöhle besucht und seine Osternester für Kinder befüllt. Die haben sich daher jeden Winkel in Deutschlands größter Kalktuffhöhle ganz genau angeschaut.

Das Medieninteresse war erfreulicherweise ziemlich groß. Schon am Tag vor Ostersonntag war ein Radio-Team bei der Olgahöhle und hat direkt mittags einen 3-minütigen Radiobeitrag dazu auf SWR Tübingen 107,3 ausgestrahlt.

Am Sonntag früh ging es gleich weiter: Das SWR-Fernsehen war zu Besuch. Die ersten Kinder, die zur Höhle kamen, wurden befragt, was sie sich vom Osterhasen erwarten:

SWR-Beitrag über den Ostersonntag in der Olgahöhle

Schließlich ging es hinab in die Kalktuffgänge. Interessiert hörten Erwachsene und Kinder bei den Führungen durch die Olgahöhle zu. Groß war die Freude bei denen, die zum Abschluss die Verstecke des Osterhasen aufgespürt haben.

254 Menschen, darunter etwa 90 Kinder, haben am diesjährigen Ostersonntag die Olgahöhle besucht. Das waren fast so viele wie am Ostersonntag 2015, als bei etwas sonnigerem Wetter fast 300 Menschen in die Unterwelt hinabgestiegen sind.

Olgahöhlefest am 26. Mai 2016 in Honau

Das Olgahöhlefest, an Fronleichnam, 26. Mai 2016, macht es wieder möglich, bei elf Grad ca. elf Meter tief in die 114 Meter langen Gänge zu steigen. Die Ortsgruppe Honau des Schwäbischen Albvereins, mit Unterstützung des Höhlenforschungsgruppe Pfullingen, sorgt für kurzweilig präsentiertes Wissen rund um das Naturdenkmal.

OlgahöhlefestKalk-Tuffstein ist die vorherrschende Gesteinsschicht in der Region, aus der zahlreiche Häuser gebaut wurden, so auch die Pfullinger Hallen, Teile des Schloss Lichtensteins und das Olympiastation in Berlin sowie zahlreiche öffentliche Gebäude.

Dieser Kalk-Tuffstein umgibt auch die durch einen Wasserfall entstandene Olgahöhle, ein 170 Meter langer, aus fünf Hallen bestehender Gang, der ca. 11 bis 13 Meter tief ist und dessen Zugang sich – ganz unscheinbar – in einem kleinen Häusle nebst Garage befindet.

Forscher und Touristen gleichermaßen sind beeindruckt von dem Hohlraum, der im Oktober 1874 von Johann Ziegler entdeckt wurde. 1884 sorgte dann bereits elektrischer Strom für die unbekannten Ein- und Ausblicke. Damals kamen die Besucher weniger wegen des Tuff-Gesteins, sondern um die elektrische Beleuchtung zu bestaunen. Das dürfte dieses Jahr nicht anders sein, denn mit der neu installierten LED Beleuchtung, Festzelt an der Olgahöhleist die Höhle noch attraktiver geworden und erstrahlt in einem gänzlich neuen Licht.

Im benachbarten Festzelt sorgt die Ortsgruppe Honau für die Bewirtung der Gäste. Neben Maultaschen gibt es Rote vom Grill, das traditionelle Rettich-Vesper, Kräuterkäsebrote sowie Kaffee und Kuchen.

W. S.

31. Olgahöhlefest am 4. Juni 2015 in Honau

Herzliche Einladung zum 31. Olgahöhlefest und zur Wiedereröffnung des historischen Eingangs der Olgahöhle am 4. Juni 2015

OlgahöhlefestVespern – Trinken – Schwätzen – Aussicht auf Schloss Lichtenstein genießen.
Die Ortsgruppe Honau des Schwäbischen Albvereins sorgt auch in diesem Jahr dafür, dass das Kulturdenkmal Olgahöhle in Honau nicht in Vergessenheit gerät.
Nach fast zweijähriger Bauzeit wird der alte Höhleneingang, nach historischem Vorbild, wieder eröffnet.

Hierzu laden wir alle Helfer, Ratgeber und Unterstützer, die in irgendeiner Weise zum Wiederaufbau beigetragen haben ganz herzlich ein.

OlgahöhlefestMit einer kleinen Feier wollen wir ab 11:00 Uhr den Höhleneingang für Besucher freigeben.

Bürgermeister Nußbaum wird mit einem Grußwort die Feier bereichern.

Der Posaunenchor Honau übernimmt die musikalische Umrahmung.

Das Olgahöhlefest, an Fronleichnam, 04. Juni 2015, macht es wieder möglich, bei elf Grad ca. elf Meter tief in die 114 Meter langen Gänge zu steigen. Die Ortsgruppe Honau des Schwäbischen Albvereins, mit Unterstützung des Höhlenforschungsgruppe Pfullingen, sorgt für kurzweilig präsentiertes Wissen rund um das Naturdenkmal.

OlgahöhlefestKalk-Tuffstein ist die vorherrschende Gesteinsschicht in der Region, aus der zahlreiche Häuser gebaut wurden, so auch die Pfullinger Hallen, Teile des Schloss Lichtensteins und das Olympiastation in Berlin sowie zahlreiche öffentliche Gebäude.

Dieser Kalk-Tuffstein umgibt auch die durch einen Wasserfall entstandene Olgahöhle, ein 170 Meter langer, aus fünf Hallen bestehender Gang, der ca. 11 bis 13 Meter tief ist und dessen Zugang sich – ganz unscheinbar – in einem kleinen Häusle nebst Garage befindet.

Forscher und Touristen gleichermaßen sind beeindruckt von dem Hohlraum, der im Oktober 1874 von Johann Ziegler entdeckt wurde. 1884 sorgte dann bereits elektrischer Strom für die unbekannten Ein- und Ausblicke. Damals kamen die Besucher weniger wegen des Tuff-Gesteins, sondern um die elektrische Beleuchtung zu bestaunen. Das dürfte dieses Jahr nicht anders sein, denn mit der neu installierten LED Beleuchtung, Festzelt an der Olgahöhleist die Höhle noch attraktiver geworden und erstrahlt in einem gänzlich neuen Licht.

Im benachbarten Festzelt sorgt die Ortsgruppe Honau für die Bewirtung der Gäste. Neben Maultaschen gibt es Rote vom Grill, das traditionelle Rettich-Vesper, Kräuterkäsebrote sowie Kaffee und Kuchen.

W. S.

An Ostersonntag großer Besucherandrang in der Honauer Olgahöhle

Ohne Pause wurden am Ostersonntag Besucher durch die Honauer Olgahöhle geführt. Zwischen 11 und 17 Uhr waren meist zwei Gruppen gleichzeitig in Deutschlands längster Tuffsteinhöhle. Von den etwa 300 Besuchern waren rund 80 Kinder, acht davon unter sechs Jahren. 36 Familienkarten wurden ausgegeben.

Diese Besucherin freut sich über ihren in der Olgahöhle gefundenen Osterhasen.

Diese Besucherin freut sich über ihren in der Olgahöhle gefundenen Osterhasen.

Schon gleich zu Beginn standen einige Familien mit Kindern vor dem Eingang. Viele hatten davon gehört, dass der Osterhase seine Geschenke in der Höhle verstecken wollte. Dies hatte er schon getan, als der Höhlenentdecker Johann Ziegler noch lebte – damals allerdings nur, wenn es an Ostern regnete.

Auf Regen wartete man an diesem Ostersonntag glücklicherweise vergeblich, doch immerhin gab es mittags bei wärmendem Sonnenschein einen kurzen, kräftigen Schneeschauer. Viele Kinder kamen freudestrahlend aus der Höhle herauf, in der Hand einen Schoko-Osterhasen. Die Erwachsenen zeigten sich ebenfalls erfreut. Manche kannten die Höhle aus Kindertagen, doch viele waren erstaunt, dass sie so lange schon in der Nähe leben und dieses Kleinod am Albtrauf noch nicht kannten.

Am Nachmittag kam Jürgen Herdin von der Südwestpresse vorbei. Außer für die Zahlen und Fakten des Saisoneröffnungstages interessierte er sich auch für den neu gemauerten, ursprünglichen Eingang zur Olgahöhle. Dieser wird allerdings nur in Ausnahmefällen tatsächlich genutzt werden können, da er sich auf dem Gelände des Seniorenheims Martha Maria befindet.

Eine Bewohnerin des Heims und ihre Begleiterin hatten sichtlich Spaß, als ihnen bei der Rückkehr von einem Spaziergang auffiel, dass durch Verrutschen des Buchstaben G auf einer Hinweistafel aus der Olga- die Olahöhle geworden war. Im Gespräch verwiesen sie auf das leckere Ostermenü im Seniorenzentrum nur wenige Minuten zu Fuß von der Höhle entfernt.

Walter Saur vom Schwäbischen Albverein Honau, Frank Schüler vom Höhlenverein Pfullingen und die drei ehrenamtlichen Höhlenführer Monika und Martin Möller sowie Elke Koch waren am Abend hoch erfreut über das sehr positive Ergebnis des ersten Öffnungstages.

Die Olgahöhle wird 2015 wie bisher von April bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat für Besucher öffnen. An Fronleichnam findet das alljährliche Olgahöhlenfest mit Festzelt und Höhlenführungen statt.

Die Termine 2015 im Überblick:
So., 5. April 2015
So., 3. Mai 2015

Do., 4. Juni 2015 (Fronleichnam)
So., 5. Juli 2015
So., 2. August 2015
So., 6. September 2015
So., 4. Oktober 2015

Eintritt:
Erwachsene: 3 € (SAV: 2,50 €)
Kinder: 1,50 €
Familienkarte: 7 €

Weitere Informationen:
www.olgahoehle.de