Olgahöhlefest am 26. Mai 2016 in Honau

Das Olgahöhlefest, an Fronleichnam, 26. Mai 2016, macht es wieder möglich, bei elf Grad ca. elf Meter tief in die 114 Meter langen Gänge zu steigen. Die Ortsgruppe Honau des Schwäbischen Albvereins, mit Unterstützung des Höhlenforschungsgruppe Pfullingen, sorgt für kurzweilig präsentiertes Wissen rund um das Naturdenkmal.

OlgahöhlefestKalk-Tuffstein ist die vorherrschende Gesteinsschicht in der Region, aus der zahlreiche Häuser gebaut wurden, so auch die Pfullinger Hallen, Teile des Schloss Lichtensteins und das Olympiastation in Berlin sowie zahlreiche öffentliche Gebäude.

Dieser Kalk-Tuffstein umgibt auch die durch einen Wasserfall entstandene Olgahöhle, ein 170 Meter langer, aus fünf Hallen bestehender Gang, der ca. 11 bis 13 Meter tief ist und dessen Zugang sich – ganz unscheinbar – in einem kleinen Häusle nebst Garage befindet.

Forscher und Touristen gleichermaßen sind beeindruckt von dem Hohlraum, der im Oktober 1874 von Johann Ziegler entdeckt wurde. 1884 sorgte dann bereits elektrischer Strom für die unbekannten Ein- und Ausblicke. Damals kamen die Besucher weniger wegen des Tuff-Gesteins, sondern um die elektrische Beleuchtung zu bestaunen. Das dürfte dieses Jahr nicht anders sein, denn mit der neu installierten LED Beleuchtung, Festzelt an der Olgahöhleist die Höhle noch attraktiver geworden und erstrahlt in einem gänzlich neuen Licht.

Im benachbarten Festzelt sorgt die Ortsgruppe Honau für die Bewirtung der Gäste. Neben Maultaschen gibt es Rote vom Grill, das traditionelle Rettich-Vesper, Kräuterkäsebrote sowie Kaffee und Kuchen.

W. S.